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Datensicherheit in der Finanzbranche

Datensicherheit in der Finanzbranche

DATENSICHERHEIT- Großer Begriff, doch was steckt dahinter?

Datensicherheit, Computersicherheit, Datenschutz: Viele Begriffe ranken sich um die Sicherheit von Daten und es werden im Zuge der Digitalisierung immer mehr. Durch die zunehmende Vernetzung im privaten und industriellen Bereich - Stichwort „Industrie 4.0“ - gewinnen sie weiter an Bedeutung.  Denn da, wo man sich mehr oder weniger komplett von analoger auf digitale Kommunikation, Speicherung und Verarbeitung verlagert, ist man in höchstem Maße darauf angewiesen, dass die Daten sicher und verfügbar sind.

Das Fotoalbum von der Hochzeitsreise steht im Wohnzimmerregal. Liebevoll auf schwarzen Karton geklebte Erinnerungsbilder. Vor den neugierigen Blicken Unbefugter gut geschützt und jederzeit griffbereit, wenn man die Reise nochmal nachvollziehen möchte oder sie Freunden beim Grillabend zeigen will.

Doch was ist mit den Handyfotos in der Cloud? Sind diese genauso sicher und jederzeit abrufbar? Wer Kunden für seinen digitalen Service gewinnen möchte, muss dies gewährleisten, sonst ist sein Geschäft zum Scheitern verurteilt. Dies gilt ganz besonders für den sensiblen Bereich von Vermögensdaten im Finanzdienstleistungsbereich.


VERTRAUENSVORSCHUSS - Banken profitieren von viel Vertrauen, bieten jedoch in Wirklichkeit wenig Sicherheit

Wahrnehmung und Realität fallen leider in der Finanzdienstleistungsbranche weit auseinander. Keine Branche genießt einen größeren Vertrauensvorschuss bei den Verbrauchern. Aber wie kaum eine andere Branche hinkt sie bei Datensicherheit und Datenschutz hinterher. 84% der Verbraucher in Deutschland glauben, dass ihre Daten bei Geldhäusern und Versicherungsgesellschaften sicher sind, besagt eine Studie aus 2017 des Digital Transformation Instituts von Capgemini.[1] Doch nur 17% der Bankangestellten in leitenden Positionen sind davon überzeugt, dass ihr Institut einen Datenverlust erkennen oder gar ihn verhindern kann.

Während nur 3% der Kunden davon ausgehen, dass es beim eigenen Geldhaus Sicherheitslücken gibt, verzeichneten 26% der Finanzdienstleister bereits einen Hackerangriff auf die eigenen Systeme. Es klafft also eine immense Kluft zwischen dem, was Verbraucher glauben, und  wie es um die Sicherheit der Kundendaten im Finanzdienstleistungbereich tatsächlich bestellt ist.


LÜCKEN – Banken und Versicherungen sind schwach aufgestellt

Zwar glauben die Kunden, dass Banken und Versicherungen im Bereich Datensicherheit gut aufgestellt sind, aber es gibt viele Bereiche, in denen sie Schwachstellen aufweisen. Nur 40% haben voll automatisierte Prozesse, um Risiken durch Cyberkriminalität zu beherrschen. Gerade einmal 21% machen nach einer Änderung in ihren Datenschutzrichtlinien ein Update der Zustimmungsklausel und 78% löschen Kundendaten auch nach Beendigung der Kundenbeziehung nicht.


Ohne Vertrauen keine Kunden

Diese Schwächen sind eigentlich unerklärlich vor dem Hintergrund, dass gerade die Deutschen so großen Wert auf Datenschutz und Datensicherheit als Voraussetzung für einen wirksamen Schutz der Informationen legen. So geben 83% der Deutschen laut der Studie von Capgemini an, dass sie im Falle eines Datenlecks den Anbieter wechseln würden - und bestätigen mit diesem im internationalen Vergleich überdurchschnittlichen Wert ihre Sensibilität für das Thema. Außerdem geben zwei von drei Befragten an, dass ihnen der Schutz der persönlichen Informationen extrem wichtig dafür sei, welche Bank oder Versicherung sie als Partner wählen. Wer also seine Kunden behalten und neue hinzugewinnen möchte, muss Datensicherheit gewährleisten.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll zu überlegen, ob man als Bank alles in-house selbst „absichert“ oder aber evtl. auch zusätzlich externe Dienstleister und FinTechs einbindet, um Datensicherheit zu gewährleisten und trotzdem ausreichend Zeit für das eigene Kerngeschäft zu haben. Bei der Wahl eines Digitalisierungspartners sollte jedoch auf Zertifizierungen und von vertrauenswürdigen Quellen bestätigte Sicherheitsstandards größten Wert gelegt werden.


Auch eine Frage des Alters

Der große Vertrauensvorschuss der Kunden steht im deutlichen Kontrast zu den Bedenken bei der Nutzung digitaler Kanäle. So geben über 50% an, dass sie digitale Kanäle unter dem Gesichtspunkt der Datensicherheit kritisch sehen. Über 30% gaben an, der Hauptgrund, diese nicht zu nutzen, seien unsichere Websites oder Mobile Apps und Angst vor Datenmissbrauch.

Laut einer Presseinformation des Bankenverbandes zur Einschätzung der Sicherheit des Online-Bankings hängt diese sehr vom Alter ab. „Von den Befragten unter 50 Jahren sind weit über 60 Prozent von der Sicherheit des Online-Banking überzeugt, von den Befragten über 60 Jahre nur 28 Prozent. “ Bedenkt man die Demografie in Deutschland, ergibt sich daraus ganz klar die Aufgabe für die Finanzbranche, in dieser Altersgruppe das Vertrauen zu stärken, wenn man auch diese wichtige und große Zielgruppe mit den eigenen digitalen Angeboten erreichen will.


Mit Sicherheit innovativ - Datensicherheit als Voraussetzung für weitere Innovationen

Auch für die Entwicklung innovativer Geschäftskonzepte wie zum Beispiel das Open Banking oder Banking X ist die digitale Sicherheit conditio sine qua non. 75% leitender Mitarbeiter im Bankensektor und 50% der FinTech Geschäftsführer geben an, dass Datensicherheit und Sicherheitsbedenken der Kunden die Haupthürden für die Einführung von Open Banking Systemen bei Banken und FinTechs seien.[2]


Basel II, BaFin, DSGVO, PSD2, FinVermV - Datensicherheit und -schutz im Fokus des Gesetzgebers

Der Gesetzgeber war in den letzten Jahren sehr aktiv im Bereich Datensicherheit und Datenschutz. Es gibt inzwischen keinen Bereich in der Finanzberatung mehr, der nicht mehr oder weniger strengen und aufwendigen Regelungen unterworfen ist, von der internationalen Groß- und Investmentbank bis hin zur Ein-Mann-Finanzberatung nach 34f GewO. Die Verpflichtung zum Aufnehmen jedes Kundengesprächs (Stichwort „Taping“) und die Verschlüsselung von Emails sind da nur die Spitze eines Datenschutz-Eisbergs. Die Konformität zwischen der DSGVO und der PSD2 Richtlinie herzustellen war eine der letzten großen Herausforderungen, mit denen Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken jeder Größe konfrontiert wurden und an deren Bewältigung teilweise noch gearbeitet wird. Und sicher werden in Zukunft weitere Regularien folgen.


VERTRAUENSSACHE - Sicherheit aus Kundenperspektive denken

Datensicherheit hat viel mit Vertrauen zu tun. Daher ist es besonders wichtig, nicht nur die notwendigen technischen Maßnahmen einzuführen und weiter zu pflegen und zu entwickeln, um Sicherheit auf digitaler Ebene zu gewährleisten, sondern vor allem den Kunden in den Fokus seiner Anstrengungen zu stellen.

  • Datenschutzrichtlinien müssen von Seiten der Dienstleister verständlicher formuliert werden
  • Der Einsatz von biometrischen Erkennungsmerkmalen vereinfacht den sicheren Zugang zu Onlinediensten
  • Den Kunden muss sowohl mehr Kontrolle über Ihre Daten gegeben werden und es muss schneller und klarer von Seiten der Banken kommuniziert werden, falls Änderungen oder Probleme auftreten.
  • Ihnen muss Wissen zum Thema Datensicherheit vermittelt werden, um sie zu befähigen, sich selbst zu schützen.

 
Der beste Sicherheitsstandard bringt nichts, wenn die Kunden nicht auch das Gefühl haben, dass sie nichts zu befürchten haben.

Im Gegenzug sind Kunden sogar bereit, für einen Mehrwert, den sie in der Dienstleistung sehen, auch mehr persönliche Daten preiszugeben. Aber dazu braucht es eben ein Angebot, das die Kunden auch bereit sind, mit ihrer Datenfreigabe zu honorieren. In Deutschland werden wir da zwar nicht den hohen Wert von 89% an Befragten erreichen, die angeben bereit zu sein, mehr Informationen zu teilen, wenn sie Sicherheit vermittelt bekommen, aber 55% sind es doch.[3]

Es stellt eine große Herausforderung dar, sich einen guten Ruf im Bereich Datenschutz und robuster Sicherheitstechnik aufzubauen. Wer diese Herausforderung jedoch im Sinne der Kunden meistert, erarbeitet sich damit einen Wettbewerbsvorteil und wird das Spiel um Vertrauen für sich entscheiden.


Wie Sie mit wealthpilot als Digitalisierungspartner das Vertrauen Ihrer Kunden gewinnen und sich an die Spitze des Wettbewerbs setzen

wealthpilot ist als Kontoinformationsdienstleister von der BaFin zertifiziert und nutzt als Datentresor für die Vermögenswerte Ihrer Kunden das Bankenrechenzentrum der DATEV. Dieses Setup, gepaart mit höchsten Sicherheitsstandards und internationalen Experten im Team von wealthpilot, garantiert höchste Datensicherheit und schafft Vertrauen.

Das psychologisch mindestens ebenso wichtige Gefühl der Sicherheit für Ihre Kunden wird durch die vollständige Transparenz innerhalb von wealthpilot vermittelt: Der Kunde kann selbst bestimmen, wer welche Daten sehen darf und wer nicht. Das führt zu einer hohen Akzeptanz und Nutzung der Software über alle Alters- und Vermögensstrukturen hinweg.

Bewiesenermaßen geben 92% der Mandanten unserer Kunden ihrem Berater vollen Ein- und Überblick über deren gesamte Vermögenswerte. Es stimmt also, dass Kunden bereit sind, ihre Daten offenzulegen, wenn sie für sich darin einen Mehrwert erkennen - hier ganzheitliche Beratung und Reporting für das Gesamtvermögen.

Zusätzlich haben nicht nur die Kunden einen Mehrwert durch die Nutzung von wealthpilot. Auch Sie als Berater können die Vorteile der Digitalisierung einfach nutzen: Etwa die vorgeschriebene sichere Kommunikation und die verschlüsselte Ablage sowie der Austausch von Dokumenten mit dem Kunden ist kein Zusatzaufwand mehr, sondern schon in die wealthpilot Lösung integriert.

Die Beratung mit wealthpilot ist damit eine ganzheitliche Vermögensbetreuung in einem hybriden Modell aus persönlicher Beratung und digitaler Plattform. Modernste Sicherheitsstandards und volle Transparenz unterstreichen und stärken Ihre Vertrauensstellung beim Kunden – was in neun von zehn Fällen mit einer Freigabe von Vermögenswerten belohnt wird.



[1] “The Currency of Trust: Why Banks and Insurers Must Make Customer Data Safer and More Secure”, June 2017 | Capgemini Consulting

[2] World FinTech Report (WFTR) 2019 | Capgemini and Efma

[3] The Currency of Trust: Why Banks and Insurers Must Make Customer Data Safer and More Secure, June 2017 | Capgemini Consulting

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