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Hybride Lösung mit 360 Grad-Übersicht über das Gesamtvermögen

Die 1954 gegründete Fürst Fugger Privatbank hat ihren Hauptsitz im Augsburg. Das Bankhaus beschäftigt rund 140 Mitarbeiter, die Bilanzsumme lag im Jahr 2019 bei 493 Mio. Euro (Kennzahlen Geschäftsbericht 2019).


Die Bank ist auf hochwertige Vermögensverwaltungslösungen für vermögende Privatkunden spezialisiert, ihre AuC (Assets under Control) umfassen im Private Banking rund 3 Mrd. Euro. Der Geschäftsbereich Vermögensmanagement mit AuC i.H.v. über 2,5 Mrd. Euro ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells der Bank. Dieses Segment bietet über ein bundesweites Beraternetzwerk mit rund 300 Haftungsdachvermittlern Vermögensverwaltungslösungen auf Fondbasis an. Die Bilanzsumme im Zinsgeschäft beläuft sich auf rund 500 Mio. Euro.


Vorstand Jochen Hagen trat 1997 in die Privatbank ein. Als Vorstand gehört der innovative Einsatz moderner Technologien im Rahmen der Digitalisierung zu seinen zentralen strategischen Anliegen.

Herausforderungen bei Privatbanken

Wie andere Geldhäuser müssen sich auch Privatbanken zahlreichen Herausforderungen stellen: Zu Niedrigzinsen und einem unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum gesellt sich der Digitalisierungsdruck. Das Rentabilitätsniveau ist für viele Privatbanken nur durch Kostensenkungen haltbar. Die Situation bei der Fürst Fugger Privatbank beschreibt Jochen Hagen wie folgt: „Wir sind in der glücklichen Lage, 85 % unseres Geschäfts aus Provisionen zu generieren. Somit sind wir vom Liquiditätsthema nicht betroffen.“ In gewisser Weise profitiere seine Bank von den aktuellen Rahmenbedingungen, weil Kunden aufgrund der Niedrigzinsen nun eher zu Anlagen im Depotgeschäft tendieren. Laut Hagen ist die Cost-Income-Ratio bei Banken zu hoch. Er fügt hinzu: „Ich rechne damit, dass die eine oder andere Bank mittelfristig Schwierigkeiten bekommen dürfte.“


Zum Thema Digitalisierung mischte sich laut dem Vorstand der Fürst Fugger Privatbank vor 2-3 Jahren zur Euphorie eine Panik. Panik darüber, dass die klassischen Geschäftsmodelle traditioneller Geldhäuser nicht mehr tragen, weil alles nur noch über Robo Advisor läuft. Jochen Hagen beobachtet diesbezüglich inzwischen eine enorme Ernüchterung. Er ergänzt: „Die aktuellen Gewinnerträge klassischer Banken wären mit einem Robo Advisor nicht möglich gewesen. Dazu kommt, dass die Onlineberatung mit dem Onboarding beim Kunden relativ zäh funktioniert.“ Für Hagen ist dies auch in aufsichtsrechtlichen Vorgaben begründet. Er ergänzt: „Es macht einfach keinen Spaß, wenn der Kunde zahlreiche Fragen beantworten muss und dann noch seine Steuernummer benötigt.“


Für Hagen steht fest: „Hybride Lösungen, die zusammen mit einer Bank die Beratung und das Onboarding durchführen, haben sich hier durchgesetzt.“

Start mit neuem digitalen Baustein

Für die Fürst Fugger Privatbank war es wichtig, einen digitalen Baustein zu wählen, der Kunden eine komplette 360 Grad-Übersicht über ihr Vermögen gibt, zur Beratungsstrategie der Bank passt und als webbasierte Lösung einfach zu integrieren ist, so wie die Vermögensplattform wealthpilot. Die Tatsache, dass bereits Schnittstellen zu anderen Banken vorhanden sind, war ebenso von Relevanz. Auch die Möglichkeit, Vermögenswerte regional aufzustellen und Entwicklungsverläufe darstellen zu können, waren für die Privatbank entscheidende Faktoren.


Im Hinblick auf das Onboarding ist nach Meinung von Jochen Hagen die Einfachheit der digitalen Vermögensplattform ein entscheidender Vorteil. Hagen erklärt dazu: „Es muss sich dem Kunden und seinem Berater intuitiv erschließen. Die Kunden wollen keine komplizierten Onboarding-Prozesse durchlaufen, weil es dann sehr schnell keinen Spaß mehr macht.“


Für die Entscheider der Privatbank war ein ausschlaggebender Faktor, zeitnah nach Anbindung der neuen Vermögensplattform mit der Marktbearbeitung beginnen zu können. Der Vorstand dazu: „Im Private Banking wird ganz großen Wert daraufgelegt, ohne langen Vorlauf oder umfassende Schulungen schnell und unkompliziert starten zu können. Die Betreuer sehen ihre Aufgabe zurecht in der Beratung der Kunden und nicht in der zeitaufwändigen Einarbeitung neuer Systeme.“


Die Kundengruppe, die wealthpilot bei der Fürst Fugger Privatbank bereits nutzt, ist nach Angaben des Vorstands „bunt gemischt“. Hagen dazu: „Ich finde es immer interessant, dass den Jüngeren unterstellt wird, sie hätten den Anspruch und das Know-how, um sich mit solchen Tools auseinanderzusetzen. Der Mehrwert, gerade einer Integration von Immobilienvermögen, Private Equity und mehreren Bankverbindungen, erschließt sich vermutlich eher dem älteren Kunden, der all diese Vermögenswerte besitzt.“

Datenschutz und Datensicherheit

Laut Jochen Hagen gab es keine Restriktionen hinsichtlich der IT-Struktur der Fürst Fugger Privatbank. Die technischen und organisatorischen Hürden waren aus seiner Sicht bei wealthpilot niedrig. Am wichtigsten war für die Bank dabei das Thema Datenschutz. Hagen erinnert sich: „Das Thema Datenschutz war integraler Bestandteil der Erstpräsentation von wealthpilot. Das Konzept hat uns überzeugt.“ Er führt aus: „wealthpilot widmet dem Thema Datenschutz eine große Aufmerksamkeit, so dass die tiefergehende Prüfung durch unsere Datenschutzbeauftragte mehr eine Formalie darstellte.“ 

Erfahrungen und Erkenntnisse

wealthpilot hilft der Privatbank dabei, das geänderte Verhalten und die gestiegenen Erwartungen der Kunden zu adressieren. Vorstand Hagen erläutert: „Die Kunden erwarten bestimmte digitale Services, für sie sind diese zunehmend eine Selbstverständlichkeit. Dazu gehört auch das Thema Depotauskunft. Für Kunden, die eine 360 Grad-Sicht über ihr gesamtes Vermögen inklusive der Bestände bei anderen Banken haben wollen, ist wealthpilot ein wichtiger Baustein, um diesen digitalen Service über eine einfache, webbasierte Anwendung nutzen zu können.“


Somit fügt sich die digitale Vermögensplattform auch sehr harmonisch in die Philosophie des Hauses ein. „wealthpilot passt sehr gut zur Beratungsphilosophie der Fürst Fugger Privatbank, weil wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, dafür das Gesamtvermögen des Kunden betrachten und ihn auf dieser Basis beraten möchten“, so Hagen. Dies deckt sich mit einem allgemeinen Trend im Private Banking: der Einblick auf Fremdvermögen bei Drittbanken spielt in der Gesamtstrategie eine zunehmend ausschlaggebende Rolle. Im Januar 2021 wurde die Privatbank von der WELT mit dem Prädikat Beste Bank in Deutschland ausgezeichnet. Dabei wurde bei den Private Banking-Beratern das individuelle Eingehen auf die persönliche Situation und die Wünsche der Kunden hervorgehoben. Hierzu führt Jochen Hagen aus: „Gerade beim Eingehen auf die persönliche Situation und die individuellen Wünsche unserer Kunden leistet wealthpilot einen Beitrag, weil das Tool hier für die Aufarbeitung dieser Aspekte wichtige Informationen liefert.“


Eine weitere Erkenntnis: Die Vermögensberater der Bank können sich mit wealthpilot besser auf das Wesentliche fokussieren. „Einer der entscheidenden Faktoren ist, dass unsere Berater sich Zeit für wichtige Kundengespräche freischaufeln, indem sie ein Tool nutzen, das einfach zu bedienen ist“, so Hagen. Hier liegt nach seiner Meinung auch eine Möglichkeit, den Kontakt zum Kunden in Krisenzeiten digital zu erweitern. Den Schlüssel sieht der Vorstand dabei in dem hybriden Beratungsmodell, das sich im Jahr 2020 als zentrale Erfolgskomponente herausgestellt habe. Hagen führt dazu aus: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Kunden vor allem in der Erstberatung ein Gesicht sehen wollen. Im Private Banking geht es um größere Vermögen, es gibt auch schon einmal Kunden, die uns 4 Mio. Euro anvertrauen. Die möchten dieses Vertrauen erstmal im persönlichen Gespräch aufbauen, das ist ganz entscheidend.“


Das Kunden-Feedback der Fürst Fugger Privatbank zu wealthpilot fasst Jochen Hagen so zusammen: „Kunden, für die eine Gesamtübersicht über das Vermögen unter Einbeziehung der Immobilienwerte und anderer Bankverbindungen wichtig ist, schätzen wealthpilot sehr und arbeiten gern damit. Für diese Kunden ist wealthpilot ein Tool, das sie nicht mehr missen möchten.“

Jochen Hagen, Vorstand
Jochen Hagen, Vorstand

Kunden, für die eine Gesamtübersicht über das Vermögen unter Einbeziehung der Immobilienwerte und anderer Bankverbindungen wichtig ist, schätzen wealthpilot sehr und arbeiten gern damit. Für diese Kunden ist wealthpilot ein Tool, das sie nicht mehr missen möchten.

Ausblick und Ziele

Mit Blick in die Zukunft definiert Jochen Hagen Ziele, die er als Vorstand gemeinsam mit wealthpilot realisieren will. Potenzial sieht er zum Beispiel bei den Schnittstellen zu anderen Banken. Hier habe die Bank im Jahr 2020 bereits einige Fortschritte gemacht. Aus Hagens Sicht ist in diesem Kontext wichtig, dass der Kunde so wenig wie möglich selbst erfassen muss.


In der Optimierung der Datenqualität liegt für ihn in weiteres wichtiges Ziel.  Hier sei entscheidend, dass die Qualität der Daten, die von den RZ-Dienstleistern der Fürst Fugger Privatbank angeliefert werden, stimmt und entsprechende Kontodaten korrekt ankommen.


Auf Grundlage dieser Erfahrungen und mit diesen Zielen vor Augen beschreitet die Fürst Fugger Privatbank gemeinsam mit wealthpilot den Pfad Richtung digitale Zukunft.

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